Urlaub #4 – Lochgefängnisse, Henkershaus und Schuldturm

Da heute die Sonne so schön rausgekommen ist, sind wir heute wieder ab nach Nürnberg. Auf dem Programm stand wieder Historie, diesmal Kriminalhistorie.

Lochgefängnis

Angefangen haben wir bei dem Lochgefängnis im alten Nürnberg Rathaus. Im Lochgefängnis kann man entfernt mit der U-Haft vergleichen. Man saß hier ein, um auf einen Gerichtstermin zu warten. Natürlich gab es hier auch eine Folterkammer, um noch letzte ‚Beweise‘ zu bekommen. In der Kammer gab es Daumenschrauben, ein art Galgen wo einem die Schultern ausgekugelt werden konnten und eine Streckbank. Es gab aber auch noch weitere Folterinstrumente, auf die ich nun nicht alle eingehen möchte.

Weitere Fotos vom Lochgefängnis

Henkershaus


Unsere nächste Stadion war das Henkerhaus. Nach alten Sagen bringt es Unglück, wenn der Henker im Ort wohnt. Daher liegt die Henkerswohnung über der Pegnitz, das fließende Wasser soll das Blut weg waschen. Es gibt aber auch eine pragmatischere Erklärung. Über den Brücken haben in Nürnberg auch andere städt. Bedienstete gewohnt, und beim Henkerssteg war eine Wohnung frei. Der Nürnberger Henker wurde Nachrichter genannt. Er war aber auch als Meister Franz bekannt. Mit bürgerlichen Namen hieß er Franz Schmidt. Sein Gehilfe wurde der Löwe genannt. Da der Nachrichter Tagebuch geführt hat, ist sehr viel über nürnbergs Kriminalgeschichte überliefert. Die Wohnung ist genauso schmal wie der Henkersteg selbst, dafür hatte der Henker den Luxus eines eigenen Klos, er musste also nicht seinen Nachttopf in der Gosse leeren. Ausserdem hatte seine Wohnung doch einen besonderen Ausblick.

Weitere Fotos vom Henkersteg

Schuldturm

Wer zum Absitzen einer Strafe verurteilt wurde, also nicht durch den Henker gerichtet wurde, wurde in einen der vielen Türme von Nürnberg gesperrt. Einer von diesen Türmen trägt auch gleich den Namen Schuldturm. Zusammen mit dem Laufer Schlagturm und dem Weißen Turm ist er einer der wenigen erhaltenen Türme seiner Zeit in Nürnberg. Leider kann man das Innere des Turms nicht besichtigen.

Weitere Fotos vom Schuldturm

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Urlaub #3 – Quer durch Nürnberg

Mein Arbeitskollege gibt ja manchmal italienische Führungen durch Nürnberg, für uns (Verwandte seiner Freundin, Kathrin und mir) hat er aber gestern eine Ausnahme gemacht. Wir bekamen eine exklusive private Führung auf Deutsch.

Beginnend bei der Kaiserburg, sind wir entlang der Weißgerbergasse zu St. Sebald, und dann bis zum Hauptmarkt gewandert. In fast 3 Stunden haben wir richtig viel über den Kaiser, die Burggrafen, die Patrizier und das gemeine Volk erfahren. Langweilig wurde die ‘Geschichte’ nie, da mein Arbeitskollege uns wirklich sehr lebhaft durchs Mittelalter geführt hat.

Das Angebot ein zwei aufbauenden Führungen, eine z.B. durch den Lorenzerteil von Nürnberg, aber wir alle sofort angenommen.

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Die erste Woche mit den Rena und Peter (neuen Katzen)

Achja! Was soll ich sagen unsere zwei neuen Mitbewohner sind sehr zurückhaltent. Rena hat die Woche die größte Wandlung vollzogen. Nach ihren Umzug hat sie den ersten Tag komplett hinter der Spülmaschine verbracht, auch später hat sie immer mal wieder gern Erdmännchen gespielt – sie  Stand häufiger Mal zwischen Heizung, und Regal und das stundenlang. Geknackt habe ich sie dann, wie schon geschrieben, damit dass ich immer in respektvollen Abstand gelesen habe. Seit kurzem darf ich mich nun aber auch schon neben sie setzten und da mein Buch lesen. Heute hat sie sich zum ersten Mal ausgiebig graulen und streicheln lassen und fing dabei das schnurren an. Sogar zwei Lckerlies hat sie mir aus den Hand gefressen. Es wird also sicher nicht mehr lange dauern, bis sie von allein kommt.

Peter versuche ich jetzt nun mit der gleichen Art weich zu kochen. Ich darf mit meinen Buch bis zu 2 Meter an ihn ran. Wage ich es mich noch nähr zu setzen, sucht er sich einen neuen Platz. Zumindest verzieht er sich nicht mehr in die Badewanne. Sorgen mach ich mir aber auch bei ihm keine. Ich hab noch eine Woche Urlaub, und noch Dan Browns Diabolus zu lesen. Ich hätte es zwar lieber bequem auf dem Sofa gelesen, statt auf dem Fußboden – aber was sein muss …

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Twitter funktioniert nicht mehr *Updated*

…okay das ist nicht ganz richtig, aber so ziemlich alle meine Twitterclients auf dem Windows Mobile Plattform versagen ihren Dienst. Das Problem war relativ schnell gefunden seit dem 01.09. lässt Twitter nur noch das OAuth-Verfahren zu, dafür braucht die Twittersoftware nicht mehr dein Passwort speichern. Die Freigaben laufen ähnlich ab wie bei Facebook. Ein freigegebenes Programm erhält solange Zugriff bis ich das Ganze auf der Twitterseite widerrufe.

Also scheint die Lösung wohl auch ganz einfach zu sein, ein Softwareupdate des Clients muss her. Das ist nun aber gar nicht so einfach. Echt sauer bin ich da auch Trinket Software, die Hersteller meines Twitterclients Twikini. Bei dennen auf Twitter stand, dass es keine Updates mehr gibt. Sie melden sich  mit Twikini wieder, wenn Windows Phone 7 kommt.  Eigentlich ist das schon arg frech, denn Twikini ist schließlich eine kostenpflichtige App. Die Webseite von dennen ist auch pünktlich zum 01.09. offline gegangen. :motz: Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass ich im Leben nochmal ein Programm von euch kaufe, oder? Ganz abgesehen davon, dass mein nächstes Handy auch kein Windows Phone sein wird. :)

Ich hab gestern und heute zig Twitterclients ausprobiert … keiner kommt mit OAuth klar. Nach langen suchen habe ich dann doch zwei gefunden: Azurea (kostenfrei) und MoTweets (kostenpflichtig oder werbefinanziert)

Irgendwie schon witzig, dass alle die Twitteränderung verpennt haben. Azurea kann eigentlich die wichtigsten Funktionen, nur den Knopf zum selber tweeten habe ich erst verzweifelt im Menü gesucht. Finden konnte ich ihn da nicht, denn zum selber twittern braucht man nur den Bestätigungsknopf am Handy lange drücken.

Ich persönlich werde wohl moTweet den Vorrang geben, es ist grafisch wesentlich netter gestaltet und vorallem übersichtlicher.

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Urlaub #2 – Germanisches Nationalmuseum

Heut haben wir uns einen der großen Museumsbrocken vorgenommen, das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg. Ich kann gar nicht alles aufzählen, was wir uns dort alles angeschaut haben.Es ist ja schließlich auch ein recht großes Museum. Besonders beeindruckt war Kathrin von dem mittelalterlichen medizinischen Besteck. Mir hat es das Bild Totentanz angetan.

Totentanz
Michael Wolgemut 1434 || Wilhelm Pleydenwurff (um 1450-1494) || Holzschnitt koloriert
Der Bricht der Weltchronik erstreckt sich über die Gegenwart des 15. Jahrhunderts hinweg bis zum Ende der Welt, wie es in der Apokalypse des Johannes vorausgesagt wird. Der Holzschnitt zeigt die Auferstehung der Toten: Die Gräber öffnen sich und die Gerippe führen zu dem Klang einer Schalmei einen Freudentanz auf.

Nach dem Museum sind wir noch etwas durch Nürnberg gebummelt, obwohl uns hier schon richtig die Füße brannten. Auf dem Markt haben wir noch frische Pilze und Antipasti gekauft. Achja und wir haben  für die Felsengänge schon mal die Eintrittskarten besorgt, wir haben uns spontan für die Dunkelführung mit Taschenlampen entschieden.

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