In Kanada gibt es Poutine an jeder Imbissbude. Es ist ein populäres Fast-Food-Gericht, das aus Pommes, Käse und einer speziellen Soße besteht. In nur drei Schritten lässt sich das Gericht schnell herstellen. Übersetzt bedeutet das französische Wort „Poutine“ so viel wie Sauerei. Noch heute streiten sich die kanadischen Städte der Provinz Québec darüber, wer das Nationalgericht erfunden hat.
Rezept für Poutine
Poutine ist ein typisches Fast Food Gericht. Dementsprechend schnell funktioniert die Zubereitung. In nur drei Schritten ist die Poutine hergestellt: Als erstes geben Sie fertig gebackene Pommes in die Schüssel. Diese überstreuen Sie mit Käse und im letzten Schritt übergießen Sie das Ganze mit kanadischer Gravy Sauce. In Deutschland wird diese Soße nicht in jedem Supermarkt angeboten. Alternativ können Sie aber auch normale Bratensoße nehmen. Achten Sie jedoch darauf, dass keine Pilzstücke oder andere zusätzliche Speisen in der Soße enthalten sind. Traditionell wird das Gericht mit einem Cheddar-Käse hergestellt, der nicht älter als 24 Stunden ist, dem so genannten „Cheddar en grains“. Diese Zubereitungsweise ist aber selbst in Kanada nur in ländlichen Gebieten zu finden. In der Stadt wird neben normalem Cheddar auch zunehmend Mozzarella verwendet.
Die Geschichte der Poutine
In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die Poutine in der kanadischen Provinz Québec erfunden. Mehrere Städte dieser Region bezeichnen sich selbst als Geburtsstadt der Poutine, so auch Drummondville und Victoriaville. Der Legende nach wurde die Fast-Food-Spezialität erfunden, als jemand an einer Imbissbude Pommes mit Quark bestellte. Der Koch meinte daraufhin „Ça va faire une maudite poutine“, was übersetzt bedeutet „Das wird eine riesen Sauerei“. Poutine bedeutet also Sauerei.
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